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Einladung zu den Norddeutschen Großimkertagen Celle

Berufsimkertage Erfahrungsaustausch über Honig , Bienen und Imkerei

 

 

Im Januar 2017 kehren die Berufsimker (nach vielen Jahren in Soltau) erstmals in Celle ein, um die Norddeutschen Großimkertage zu veranstalten. An zwei Tagen bieten wir Ihnen wieder ein reichhaltiges Programm aus Fachvorträgen, Workshops, Betriebsvorstellungen und Informationen. In der angeschlossenen Fachausstellung und Verkaufsmesse, welche sich gegenüber den Vorjahren von der Fläche und Ausstellerzahl deutlich vergrößert hat, findet man ein großes Angebot an Betriebsmitteln, Imkereigeräten, Materialen und Imkereiprodukten. PKW Parkplätze finden sich im Parkhaus direkt unter dem Veranstaltungszentrum und einem weiteren Parkhäusern in kurzer fußläufiger Entfernung (5 Min). Über die ganze Veranstaltung hinweg wird vom Küchen Team der Congress Union ein Catering zu fairen Preisen angeboten.

Bis auf die Jahreshauptversammlung 
ist die komplette Veranstaltung für jeden Interessierten geöffnet!

Am Samstag bitten wir unsere Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des DBIB e.V., an der man nur als Mitglied teilnehmen kann. Bitte vergessen Sie Ihren Mitgliedsausweis nicht. Die große Fachausstellung freut sich in den zwei Stunden der JHV selbstverständlich über alle anderen Besucher der Veranstaltung.

Samstag, 21. Januar und Sonntag, 22. Januar 2017

Eintritt Samstag und Sonntag: einmalig für beide Tage 10,00 €
Eintritt für DBIB Mitglieder frei (Mitgliedsausweis nicht vergessen)

Samstag, 21. Januar 2017 – Congress Union Celle · Thaerplatz 1 · 29221 Celle

10:00 Uhr    Öffnung Fachausstellung/Verkaufsmesse

10:00 Uhr    Workshop: „Selbstgebautes im Imkereibetrieb“
bis ca. 13:00 Uhr
                  Moderierter Erfahrungsaustausch der Workshop Teilnehmer, aus der Praxis für die Praxis. 
                  inkl. Kaffee, Softdrinks und kleinem Frühstückssnack
                  Kostenbeitrag: 10,-€ DBIB – Mitglied / 60,-€ Nicht DBIB - Mitglied

Um Anmeldung bei der Geschäftsstelle per Email wird ausdrücklich gebeten (verwaltung@berufsimker.de), 
Vorauszahlung erforderlich.

14:00 Uhr    Jahreshauptversammlung 2017
                      Eintritt nur für DBIB Mitglieder

16:00 Uhr    Vortrag: „Betriebsversicherung – Update 2017“
                      Referent: Arno Martinsen, Gaede & Glauerdt, Hamburg

16:30 Uhr    Produktvorstellung OXUVAR 5,7%, Andermatt BioVet AG, Referent: Marc Kalmbach                                                                                              


16:45 Uhr    Betriebsvorstellung: Imkerei Jansen

17:30 Uhr    Betriebsvorstellung: Imkerei Heide

18:15 Uhr    Betriebsvorstellung: Blütenmeerimkerei Kromer


Sonntag    22. Januar 2017 – Congress Union Celle · Thaerplatz 1 · 29221 Celle

09:00 Uhr    Öffnung Fachausstellung/Verkaufsmesse

09:00 Uhr    Begrüßung

09:15 Uhr    Vortrag: „Molekularbiologischer AFB-Nachweis – Anwendung und Nutzen“
                    Referent: Hannes Beims, Laves Institut für Bienenkunde Celle

10:15 Uhr    Grußworte

10:30 Uhr    Vortrag: „Durchwachsene Silphie im Aussaatverfahren – Ein Ausblick nach dem Durchbruch in die Zukunft“
                    Referent: Michael Dickeduisberg, LWK NRW

11:15 Uhr    Vortrag: „Bienenwachsverfälschung – Wo stehen wir aktuell ?“
                    Referent: Dr. Ingo Scholz, Labor Ceralyse Celle

12:00 Uhr bis 13:00 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr    Vortrag: „Ueberwinterung von Bienenvölkern im Kühlraum“
                    Referent: Meinrad Leiter

13:45 Uhr    Vortrag: „Vorstellung Buckfast VSH-Zuchtprojekt“                                
                    Referent: Stefan Luff

14:45 Uhr    Vortrag: „Wieviel Technik braucht eine Imkerei?“                            
                    Referent: angefragt

Ende gegen 15:30 Uhr

Große Imker-Fachausstellung in der Congress Union Celle --- Thaerplatz 1 --- 29221 Celle
Samstag: 10 – 18 Uhr
Sonntag: 9 – 17 Uhr

Programmänderungen vorbehalten!

Gerade im Aufbau.....

Hier möchten wir in Zukunft Aktuelle Themen und Probleme aus den Bereichen Bienen, Honig und Imkerei vorstellen.

Aktuelle Podcast Folge

Gespräch über Imkerei und Landwirtschaft mit Berufsimker Steffen Böhm aus dem Erzgebirge

 Bienen der Imkerei Ahrens bei der Produktion von Köstlichem Honig

 

 

 

 

Gefunden auf Die Biene 
AKTUELLES | 13.04.2015

EU-Studie bestätigt Verdacht: Neonicotinoide schaden Bienen und anderen Organismen

Vor zwei Jahren hat die EU zum Schutz von Bienen den Gebrauch von drei Pflanzenschutzmitteln erheblich eingeschränkt. Da die Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam auf Bienen tödlich wirken könnten, dürfen diese Neonicotinoide seit Dezember 2013 nicht mehr für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle verwendet werden.

Damals hatte die EU-Kommission einen wissenschaftlichen Überblick zu einem späteren Zeitpunkt versprochen. Das jüngste Ergebnis einer Untersuchung des Beratergremiums der nationalen Wissenschaftsakademien der EU-Mitgliedstaaten (EASAC, European Academies Science Advisory Council) bestätigt nun den Verdacht, dass die Nervengifte bestäubenden Insekten wie Honigbienen erheblich schaden. 


An der Studie des EU-Wissenschaftsnetzwerks waren 13 Forscher beteiligt, die für diesen Bericht mehr als 100 Studien ausgewertet haben. Laut den Wissenschaftlern gibt es offensichtlich mehr und mehr Hinweise darauf, dass der Einsatz dieser Wirkstoffe nicht nur negative Folgen für Bienen habe. Auch andere Organismen  im Ökosystem - wie Hummeln, Wespen, Käfer, Motten, Schmetterlinge oder insektenfressende Vögel - könnten so geschädigt werden, dass ihre Populationen deutlich zurückgingen. Daher fordern die Wissenschaftler der EASAC, dass die EU beim Zulassungsverfahren die Auswirkungen solcher Chemikalien auch im Hinblick auf natürliche Schädlinge, die biologische Vielfalt und den Boden umfassender berücksichtigen müsse. 

Das Beratungskomitee stellte weiter fest, dass das Beizen der Saat mit Neonicotinoiden nicht mit den Regeln zum nachhaltigen Pestizideinsatz vereinbar ist, die im integrierten Schädlingsmanagement der EU festgeschrieben sind. Das würde bedeuten, dass der großflächige Pestizideinsatz im Widerspruch zu EU-Recht steht. Der Einsatz der Neonicotinoide widerspreche darüber hinaus den Bemühungen um den Erhalt der Artenvielfalt in der Landwirtschaft und sei deshalb unvereinbar mit der Biodiversitätspolitik. Der Ziel- und Maßnahmenkatalog der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) enthält nämlich nicht nur die Verpflichtung, den weiteren Verlust von biologischer Vielfalt zu stoppen. Auch bereits geschädigte Lebensräume und Ökosysteme sollen soweit wie möglich wiederhergestellt und negative ökologische Auswirkungen reduziert werden. 

Im Hinblick auf den Wert der Bestäuber und der natürlichen Schädlingsbekämpfer – wie Vögel und Marienkäfer – verweisen die EASAC-Experten auf die wirtschaftlichen Gründe für den nachhaltigen Schutz von Bienen und anderen Insekten und warnen vor einem zunehmenden "Bestäubungs-Defizit“. Immerhin ist ein Großteil der weltweit angebauten Nutzpflanzen auf Bestäubung angewiesen. In der EU-Kommission in Brüssel soll das Teilverbot nun Ende des Jahres unter Berücksichtigung dieser und weiterer wissenschaftlicher Ergebnisse erneut auf den Prüfstand kommen.
 
Dr. Heike Ruff
 
Quelle:  EASAC policy report 26: April 2015,
ISBN: 978-3-8047-3437-1, www.easac.eu;

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